Presse 2008


Pressemitteilungen 2008



26.06.08. Neues Ausbildungskonzept bei der FSV

Nachwuchssorgen kennt man bei der FSV Werdohl nicht. 16 Mannschaften von den Minis bis zur A-Jugend werden in der kommenden Saison ins Rennen geschickt. Auch eine Mädchenmannschaft geht an den Start
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Um ein neues Ausbildungskonzept für die jungen Fußballer hat man sich im Sportausschuss der FSV-Jugend gekümmert. Uli Betten stellte den Jugendtrainern am Montag die Ergebnisse vor. So wurde den Trainern nahegelegt, bestimmte Übungen in das Training einzubauen, bei denen die Leistungen der Sportler gemessen werden können. So kann man bei späteren Wiederholungen dieser Übungen genau die Fortschritte des einzelnen erkennen.
Federführend bei der Ausarbeitung des Konzeptes war Dieter Gräßer, der in der vergangenen Saison die C1 betreute, und nun die A1 übernommen hat. Die Trainer der Jugendmannschaften zeigten sich bereit, zu versuchen, die vorgeschlagenen Übungen in ihr Trainingsprogramm zu integrieren. Die Bereitstellung der optimalen Trainingshilfen, die hiefür notwendig sind, sagte Betten zu.
Das Konzept beruht jedoch nicht nur auf diversen neuen Übungen. Auch über Ausgleichssportarten wurde diskutiert. „Das Hallenbad ist direkt nebenan. Wenn mal eine Trainingseinheit ins Wasser verlegt werden soll, dann sprecht mich an“, zeigte der Jugendleiter Bereitschaft, neben dem Fitnesstraining auch das Schwimmen als Ausgleichssport zu ermöglichen.
Mit Silke Auras steht der FSV auch eine Koordinationstrainerin zur Verfügung. Bisher arbeitete sie ausschließlich mit der C1 zusammen, schlug aber vor, in Zukunft auch die anderen Jugendmannschaften einzubeziehen. Spezielles Torwarttraining wird es ab der kommenden Spielzeit für die Jugendlichen auch wieder geben.
Zwei weitere Helfer gewonnen
Um dem Nachwuchs den richtigen Schliff zu geben, wurden mit Klaus Jülich, der im Vorjahr noch bei der 2. Mannschaft an der Seitenlinie stand, und Peter Bender zwei weitere Mitstreiter für die Jugendbetreuung ins Boot geholt. Informationen bekommen die Übungsleiter künftig auch auf dem speziellen Trainerbereich der FSV-Homepage. Betten hielt die Trainer zudem an, nicht ausschließlich erfolgsorientiert zu taktieren. In der Jugend sollte das Erlernen des Fußballspiels, u.a. des ballorientierten Verteidigens, im Vordergrund stehen, auch wenn dadurch vielleicht das eine oder andere Spiel verloren geht. „Die Früchte des neues Ausbildungskonzeptes werden erst in ein paar Jahren sichtbar sein“, appellierte Uli Betten an die Geduld. (WR. 26.06.08.)


12.06.08. Neues Konzept in der FSV-Jugend

Neue Grundlage für Trainer und Betreuer.
Mannschaften sollen eine einheitliche taktische Grundausrichtung erhalten. Prakische Kurzschulungen geplant. Gräßer wird neuer -Jugendcoach
Die Jugendabteilung der FSV Werdohl hat sich für die Saison 2008/2009 neu aufgestellt - und zwar personell wie inhaltlich. Personell gibt es erwartungsgemäß in den älteren Jahrgängen einige Veränderungen. So wird Dieter Gräßer, der in den vergangenen Jahren mit den C-Jugendlichen sehr erfolgreich gearbeitet hat, ab der neuen Spielzeit die erste A-Jugendmannschaft trainieren. An seiner Stelle wird Maik Hardt, der in den vergangenen vier Monaten die erste D-Jugendmannschaft gecoacht hat, die Bezirksliga-Mannschaft der C-Junioren übernehmen.
Für die erste B-Jugendmannschaft bleibt nach wie vor Stephan Bartolein verantwortlich. Frank Jacoby wird in der neuen Saison gemeinsam mit Hakan Akdag und Andreas Holthaus die erste D-Jugendmannschaft trainieren, die als einziges Team aus dem Kreis Lüdenscheid einen Startplatz in der neuen Bezirksliga des FLVW bekommen hat.
Inhaltlich hat die Jugendabteilung ein neues Ausbildungskonzept erstellt, das mit dem Seniorenbereich abgestimmt und mit den Jugendtrainern und -betreuern am Montag, 23. Juni, im Jugendraum am Riesei besprochen werden soll. Vorab haben die Ehrenamtlichen bereits ein Schreiben bekommen, um sich mit der Thematik zu beschäftigen. "Wir werden den Fußball nicht neu erfinden", weiß Jugendvorsitzender Uli Betten, "aber wir wollen unseren Trainern und Betreuern eine Grundlage an die Hand geben."Ziel ist es, eine einheitliche taktische Grundausrichtung der Mannschaften zu fördern und zu trainieren. So soll beispielsweise in allen Mannschaften von den Minis bis zu den D-Junioren grundsätzlich mit drei Stürmern und ohne Libero gespielt werden. Auch die Qualität des Trainings will die FSV-Jugend weiter steigern. Dazu wird sie für ihre Trainer einerseits Übungseinheiten zur Anschauung auf die eigenen Homepage stellen, andererseits plant die Nachwuchs-Abteilung vom Riesei auch während der Saison einige praktische Kurzschulungen durchführen. "Dabei handelt es sich erst einmal um ganz einfache Sachen", sagt Betten und fügt hinzu: "Wir können uns sicher nicht mit den großen Vereinen vergleichen." Aber irgendwie müsse man ja anfangen.

Hier die Jugendtrainer und -Betreuer der FSV für die Saison 2008/20009 nach derzeitigem Stand: A I-Jugend - Trainer: Dieter Gräßer - Betreuer: Udo Kosakowski -
B I-Jugend - Trainer: Stephan Bartolein - Co-Trainer: Sebastian Krugler, Dean Stange - Betreuer: Torsten Neuke - Mädchen - Trainer: Martin Grondmann - Betreuer: Georg Schmidt, Hubertus Schulte - C I-Jugend - Trainer: Maik Hardt - Co-Trainer: Andreas Bärwald - Koordinationsübungen: Silke Auras - Betreuer: Peter Hafner - C II-Jugend - Trainer: Dirk Rodenbäck - D I-Junioren - Trainer: Frank Jacoby - Co-Trainer: Hakan Akdag - Betreuer: Andreas Holthaus - D II-Jugend - Trainer: Michael Richter - E I-Jugend - Trainer: Otto Diedenhofen - Co-Trainer: Martin Sobigalla, Udo Michel - Betreuer: Ali Gül - E II-Jugend - Trainer: Willi Hinz - E III-Jugend - Trainer: Michael Gampper - Co-Trainer: Bogdan Cyganek - F I-Jugend - Trainer: Mark Fleischer - Co-Trainer: Michael Krischker - F II-Jugend - Trainer: Otto Diedenhofen - Betreuer: Jörg Plassmann - Minis - Trainer: Mikael Kocak
(Süderländer Volksfreund 12.06.08.)


12.06.08. FSV muss Schützen weichen

Terminkollision im Riesei-Stadion

Die Jugendabteilung der FSV Werdohl muss ihre für Sonntag geplanten Jugendturniere für E- und F-Junioren ausfallen lassen, weil an diesem Tag am Riesei die Bogenschützen ihre Bezirksmeister ermitteln.
"Im Sommer 2007 hat die FSV seitens des zuständigen Stadtsportverbandes die schriftliche Bestätigung zur Nutzung des Rasen- und Tennenplatzes erhalten und dementsprechend im Oktober mit den Planungen begonnen. Zusagen von insgesamt 32 Mannschaften lagen vor, darunter namhafte Vereine wie Rot-Weiß Essen, Sportfreunde Siegen, Fortuna Köln, Rot-Weiß Ahlen, Schwarz-Weiß Essen und Westfalia Herne", heißt es in einer schriftlichen Erklärung der FSV-Jugendabteilung. Erst kürzlich habe dann die FSV-Jugend die Information erhalten, dass seitens des Stadtsportverbandes im November 2007 die Rasenfläche an die Bogenschützen vergeben worden sei. Eine Information hierüber habe die FSV nicht erhalten.
"Seitens der FSV versucht man die Turniere nun am Samstag, 21. Juni durchzuführen. Dies allerdings wird, wenn überhaupt, nur noch in abgespeckter Form möglich sein, da die eingeplanten Vereine auch andere Verpflichtungen eingegangen sind. Schon jetzt ist absehbar, dass durch den Turnierausfall bzw. -verlegung ein erhebliches finanzielles Loch für die FSV-Jugend entstehen wird, ganz abgesehen von dem Imageverlust", so Uli Betten im Namen der FSV-Jugend.
(Süderländer Volksfreund 12.06.08.)



21.05.08. Friedliches Miteinander

Über 100 FSV-Jugendliche fahren gemeinsam nach Iserlohn zum U 18-Länderspiel zwischen Deutschland und der Türkei

"Auf dem Platz spielen alle zusammen und sprechen eine Sprache", sagt Jürgen Leffin, stellvertretender Jugendleiter der FSV Werdohl. Er wollte wissen, ob sich Kids der verschiedensten Nationalitäten auch abseits des Spielfeldes blind verstehen. Deshalb startete er ein Experiment, orderte 55 Karten für das U18-Länderspiel zwischen Deutschland und der Türkei im Iserlohner Hemberg-Stadion. Er war allerdings recht skeptisch, ob er die alle loswerden könne. Nach schleppendem Start rannten ihm die Mädchen und Jungen des Vereins jedoch die Bude ein.
Am Dienstagnachmittag ging's los: Leffin fährt - unterstützt vom städtischen Integrationsausschuss, dem türkischen Integrationsrat, Geschenkartikel Jentzsch und Maler Maus - mit zwei Bussen zum Junioren-Match: Insgesamt 128 Kinder, Jugendliche und Erwachsene machen sich vom Stadion Riesei auf den Weg nach Iserlohn. Die Tour ist für alle kostenfrei. Vor der Abfahrt vom Buswendeplatz gegenüber vom Stadion herrscht dort ein buntes Treiben: Türkische und deutsche Fahnen werden geschwenkt, die Fans in Trikots und Trainingsanzügen in den Nationalfarben haben sich die Flaggen der beiden Länder auf die Wangen geschminkt und Schals um die Hälse gelegt. Einige haben Trommeln und Tröten dabei und sorgen somit für Vorfreude. Die überwiegende Mehrheit der Fans ist zwischen neun und 17 Jahren alt.
Da stehen Odonkor und Schweinsteiger einträchtig neben Hasan und Lincoln. "Siege wiegen nie das Lächeln in den Augen der Kinder auf", spricht Leffin sich selbst Mut zu, denn ihm steht ein stressiger und lärmiger Nachmittag bevor. Doch das nimmt er gern in Kauf. In den Bus eingestiegen, skandieren die ersten "Türkei, Türkei". Die Antwort lässt nicht auf sich warten: Prompt schallen "Deutschland"-Rufe durch die Sitzreihen. Tipps werden ausgetauscht: Geht das Spiel 2:1, gar 4:1 oder doch 0:2 aus? Leffin lächelt zufrieden.
Im Stadion startet das Spiel fulminant: Mit einem Pfostenknaller setzt die deutsche Mannschaft bereits nach fünf Minuten eine erste Duftmarke. Die Stimmung auf den Rängen kocht hoch. 4800 Zuschauer feiern ihre Teams. Nach einer halben Stunde steht es 1:0 für die Gastgeber - gleichzeitig der Endstand. In der zweiten Halbzeit wird das Match hitziger, die Kicker nickliger. Doch bei den Werdohler Jugendlichen bleibt alles friedlich: Fröhlich und ausgelassen feiern sie sich selbst und die Akteure auf dem Spielfeld. Nur ein Polizist verliert nach der Begegnung die Fassung: Er haut einem FSV-Jugendlichen, der gerade in seine Tröte bläst, auf die Schulter: "Übrigens: Das ist mir zu laut", grummelt er mit böser Miene.
Während der anschließenden Rückfahrt sitzt der elfjährige Berkin Özdemir etwas niedergeschlagen im Bus: Die Fahrt sei zwar gut, doch die Niederlage seines Teams hat er noch nicht ganz verdaut. "Die Türken haben zu wenig gute Taktiker", weiß er den Grund für das 0:1. Doch er gibt zu: "Ich hätte es auch nicht besser gemacht." Neben ihm sitzt sein ebenfalls elfjähriger Freund Raul Zinchenko im Trikot der DFB-Mannschaft. Seine Laune ist sichtbar besser: Sollte die FSV noch einmal so eine Tour anbieten, wäre er "auf jeden Fall" wieder dabei. Berkin dagegen überlegt noch, ob er ein weiteres Mal mitfahren würde. Er ist noch zu niedergeschlagen.
Dafür muss er nun auch Häme einstecken: Der zehnjährige Fabien Holthaus ist schadenfroh, "dass die Türken leer ausgegangen sind". Aufmunterndere Worte hat dagegen Timo Bahr für ihn: "Deutschland hat fair gewonnen", bilanziert er. "Die Türkei hat sich aber wirklich angestrengt." Das Spiel sei richtig spannend gewesen, schwärmt Timo. Gerne hätte er nur mehr Tore gesehen. Kevin Auras (10) ist mehr von der Stadionatmosphäre beeindruckt: Zwar war er schon mit Zehntausenden "auf Schalke", doch "so nah am Spielfeld" hat er noch nie ein großes Match gesehen.
Der stellvertretende Jugendleiter Leffin hört's gerne: "Der Verein hat nicht nur eine sportliche, sondern auch eine soziale Aufgabe", betont er. Schließlich verfüge die FSV über die größte Jugendabteilung aller Vereine des Märkischen Kreises: Mehr als 300 aktive Fußballer kicken in 17 Mannschaften. Dafür sucht, so Leffin, die FSV auch stets neue Trainer. Diese bräuchten keinen Trainerschein, vielmehr könnten sie diesen auf Vereinskosten erwerben.
Nach viereinhalb Stunden wieder am Stadion Riesei angekommen, atmet Leffin durch. Er ist geschafft, aber glücklich: Das Experiment ist mehr als nur geglückt - es schlug ein wie eine Bombe. (Süderländer Volksfreund 21.05.08.)




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am 12.10.2017. aktualisiert


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